Lettenareal, Zürich (ZH), © Livio Piatti

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Campagna

La campagna «Onn dal curtin 2016 – Spazi per inscunters» s'engascha per il mantegniment ed il svilup da curtins e da spazis libers e renda attent a lur impurtanza centrala per ina concentraziun qualitativa.

Pertge dovri questa campagna?

Das Bevölkerungs- und Siedlungswachstum der Schweiz haben zu einer breiten Diskussion über die Eindämmung der Zersiedelung und die Schonung der Landschaft geführt. Die Schweizer Bevölkerung hat in jüngster Zeit wiederholt an der Urne den Willen zur Innenentwicklung und urbanen Verdichtung unterstrichen.

Freiräume wie Gärten, Parks, Plätze und Grünflächen verschiedenster Art leisten in urbanen Gebieten einen zentralen Beitrag zur Lebens- und Siedlungsqualität sowie zur Biodiversität. Sie schaffen Struktur und Identität. Durch das Gebot der Verdichtung geraten bestehende Freiräume verstärkt unter Druck; einerseits durch die Bebauung und andererseits durch grösseren Nutzungsdruck auf die verbleibenden Flächen.

Je dichter die Siedlung, desto wichtiger wird die Qualität der öffentlichen Räume. Die Bedeutung der Freiräume für Erholung, Naturerlebnis, sozialen Austausch und Identität wird in Planungsprozessen und Projekten nicht ausreichend berücksichtigt. Die Bevölkerung wird zu wenig eingeladen, ihre Bedürfnisse zu artikulieren und in die Planungsprozesse einzubringen.

Eine breite Diskussion zu Bedeutung, Nutzen und Pflege von Freiräumen in der urbanen Schweiz ist dringend angezeigt. Die Kampagne «Gartenjahr 2016 – Raum für Begegnungen» bietet dafür eine Plattform.

Tgeninas èn nossas finamiras?

Die Kampagne «Gartenjahr 2016 – Raum für Begegnungen» will die breite Öffentlichkeit und die Fachwelt für die Bedeutung der Freiräume in urbanen Räumen sensibilisieren sowie Handlungsoptionen und gute Beispiele aufzeigen.

  • Die breite Öffentlichkeit wird über Führungen, Publikationen, Ausstellungen, Diskussionsforen und andere leicht zugängliche Aktivitäten zu einem Diskurs über urbane Freiräume eingeladen.
  • Fachleute auf dem Gebiet der gestalteten Umwelt werden zum inter- und transdisziplinären Diskurs über die gestalterischen, sozialen und ökologischen Aspekte der urbanen Freiräume angeregt und zum Austausch mit der Bevölkerung im Rahmen von Fachveranstaltungen, Publikationen und Führungen u.a.m. eingeladen.
  • Die Vielfalt an Freiflächen in urbanen Räumen der Schweiz wird in ihren kulturellen, gesellschaftlichen, raum- und städteplanerischen usw. Kontexten und Bedeutungen vermittelt und die mediale Debatte vertieft.
  • Das Interesse der breiten Öffentlichkeit und der Fachleute an Freiräumen und deren sozialen Bedeutung in urbanen Räumen wird mit vielfältigen und kreativen Zugängen geweckt.
  • Unter Fachleuten wird der Diskurs über die Bedeutung von Freiräumen und Gärten im Zuge urbaner Verdichtung angeregt und gestärkt.
  • Das Interesse der breiten Öffentlichkeit und der Fachleute für die Erhaltung der Freiräume in urbanen Räumen wird gestärkt.
  • Der Dialog zwischen der Bevölkerung und der Verwaltung von Städten und Agglomerationen über Quartierentwicklungen und Freiraumplanungen wird angeregt und unterstützt.

Tge visiun avain nus?

Die Menschen in den urbanen Gebieten der Schweiz verfügen über ein ausreichendes, vielfältiges und gut erreichbares Angebot an Freiräumen von hoher Qualität. Die Bedeutung dieser Räume für die Erholung und den sozialen Austausch ist anerkannt und wird in den Planungen berücksichtigt. Die Neuschaffung, Erhaltung und Pflege der Freiräume zur Steigerung der Lebensqualität in einer zunehmend urbanisierten Schweiz ist als wichtiges gesellschaftliches Anliegen anerkannt.

A tgi sa drizza questa campagna?

Zum Zielpublikum gehören die breite Öffentlichkeit, Fachleute aus verschiedenen Disziplinen, Politiker und Behörden auf der kommunalen, kantonalen und nationalen Ebene sowie als wichtiger Partner die Grundeigentümer. Neben den spezifischen Angeboten soll auch der Austausch unter den genannten Gruppen gefördert werden.

Die breite Öffentlichkeit wird dort abgeholt, wo sie selbst Fragen bezüglich Qualität, Nutzung, Gestaltung und Pflege aufwirft und Forderungen in Bezug auf die Freiräume ihres Wohnorts oder Quartiers stellt.

Urbane Verdichtung – gerade in Bezug auf die Freiräume – kann nur im interdisziplinären Diskurs erfolgen. Deshalb sprechen wir Fachleute wie Raumplanerinnen, Landschaftsarchitekten, Architektinnen und Städtebauer, Städteplaner, Denkmalpflegerinnen, Bauverwalter, Projektentwickler, Umweltfachleute etc. an.

Der Politik kommt bei der Sicherung, Schaffung und Pflege von urbanen Freiräumen eine zentrale strategische Bedeutung zu. Nationale, kantonale und kommunale Politiker und Politikerinnen sollen mit spezifischen Angeboten für das Thema der Freiräume sensibilisiert werden.

Neben der öffentlichen Hand, welche die Regeln für die Bebauung festlegt, sind die Grundeigentümer der zweite zentrale Akteur der Verdichtung. Sie bestimmen Nutzung und Freiraumqualität wesentlich mit.

Tgi po participar a la campagna?

Neben den Trägerschaftsorganisationen wurden alle an einer Teilnahme Interessierten (Private, Behörden, Organisationen usw.) eingeladen, unter Einhaltung der Regeln, im Rahmen der Kampagne «Gartenjahr 2016 – Raum für Begegnungen» Veranstaltungen anzubieten. Die Veranstaltungen müssen die Kampagne in der Erreichung ihrer Ziele unterstützen.

Die Veranstalter konnten ihre Vorhaben an vier verschiedenen Eingabeterminen bei der Trägerschaft der Kampagne anmelden, über die Aufnahme in die Kampagne «Gartenjahr 2016 – Raum für Begegnungen» entschied die Trägerschaft.

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